Die Praxis befindet sich in einem Anbau des Strölinschen Hauses, das 1590 vom Junker Friedrich Strölin erbaut wurde.

Dessen Sohn wurde im 30jährigen Krieg 1635 als Unterhändler vor die Stadt geschickt und trotz Parlamentärsflagge von den schwedischen Belagerern umgebracht. Die Leiche wurde dem Vater zurückgeschickt, der den Leichnam in diesem Haus beerdigte.

Auch der Vater und Erbauer des Hauses starb im gleichen Jahr mit 70 Jahren. Bei späteren Umbauarbeiten wurde die Grabkammer gefunden, aber der Sarg aus Gründen der Pietät nicht geöffnet und die Kammer wieder verschlossen. Nach späteren Besitzerwechseln wurde es auch das Settelinsche, v. Leutrumsche und Perrotsche Haus genannt.

            

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